Es war am Freitag, den 15. Juli 11. Ich besuchte in Schwabing ein Schreibseminar „Vom Tagebuch zum blog“, damit ich weiß wie’s geht. Danach ging’s zu:
Da wurlts und brodelts. Mond steht für Gefühle. He, die Schwabinger 7 soll abgerissen werden, der alte, versiffte Schuppen. Nur zu! Das Volk, das sich durch die Leopoldstraße schiebt, die Autos, die auf und ab cruisen – ich habs nie gemocht. An allen Ecken busseln sie sich, die Triebgesteuerten. Ja, muss ich denn alles mitkriegen?
Mond ist auch das Symbol für MUTTER und auch für das innere KIND. Muss ich so streng sein mit Schwabing und dem Friday-night-Betrieb? Aber ja doch: Dieser Vollmond steht im Steinbock, ha! Da wo mein AC ist und die strenge Frau SaturnA zu Hause ist (nicht bei mir, da steht sie im Krebs) und die Erde ist hart und steinig. Da riechts nach Pflicht und nicht nach Vergnügen. Zum Vollmond gehört auch die Sonne, die steht visavis, d.h. im Krebs. Die Sonne, der stolze Apoll, der Vater, der Löwe, das helle Tagesgestirn watet im Krebs in der lauen Lacke Muttermilch. Dort, wo der Mond hingehört. Eigentlich.
Und was macht die Sonne im Krebs, im Mutterhaus? Sie wird wieder klein und niedlich, dem Kind auf der Tarotkarte ähnlich, das auf einem Schimmel reitet. Es ist die Hoffnung auf das Neue, das Junge, das eine immer berührt. Na, gut, komm her, du Sonnenkind, komm an die Mutterbrust! – Trinkt einen Schluck, ihr Schwabingbesucher, zieht euch das Bier ein, Wein und Pizza too. Wie komm ich dazu, es euch nicht zu gönnen. Prost!