Samstag, 1. Dezember 2012

ADVENT EVENT

mit Hugo Eisbär


Hugo ist Klempner,

sein Handwerk stemmt er
erfolgreich und fleißig.
Er ist über dreißig.
Ein Bär, der sich was gönnt.
Hin und wieder auch könnt
er in die Oper gehn
oder Kunst in Museen sehn.
Aber lieber isst er italienisch.
Das ist nicht so akademisch.
Er ist ein kugelrunder Hugo,
kein Wunder bei Pasta und Sugo,
ein Gourmet und Muschelschlecker.
(In Weißwein sind sie oberlecker!)
Abnehmen will er irgendwann,
wenn er kann. Dann
macht er eine Silberfisch-Diät.
Zu der ist’s nie zu spät.
Noch kugelt er fröhlich durch die Welt,
die ihm, so wie sie ist, gefällt.

Hugo ist auf der Einladungskarte für den Adventskastl-Event, der in diesem Jahr in Landshut stattfinden wird:


Im letzten Jahr fand die Show und die Lesung in Barbaras Bücherladen in Moosburg a.d. Isar statt. Bilder und Geschichten dazu auf diesem blog im Archiv November 2011. Anklicken, lesen, anschauen und sich daran freuen.
Und nun wünsch ich allen einen angenehmen Dezember 2012

Montag, 29. Oktober 2012



11 Fragen – 11 Antworten – von mir selbst:


1.    Geht’s dir gut?
2.    Was tust du am liebsten?
3.    Was schmeckt dir am besten?
4.    Lebst du allein oder mit anderen?
5.    Welche Musik magst du?
6.    Wer ist deine Lieblings-Künstlerin?
7.    Deine Lieblings-Pflanzen?
8.    Lieblingstiere?
9.    Machst du Sport?
10. Hast du ein Hobby?
11. Bist du mit deinem Leben leidlich zufrieden?

Erstens: Anfang November, ob’s einer da gut geht? Ja, wenn man vorhat, tapfer durch den Winter zu kommen. Hoffentlich ungeschoren, zweimal hab ich bereits eine miese Erkältung gehabt. Hauptsache keine Depression!

Zweitens: Was ich am liebsten tu: Essen. Essen macht glücklich, wenn’s was Gutes gibt. Leider vergeht der Appetit zu schnell und man muss sich überlegen, was man als nächstes tut – nach dem Verdauen.
Dann noch Malen, Malen ist aufregend! Ich geh 2 x wöchentlich in eine Malgruppe , so bleib ich dabei und flüchte mich nicht dauern in die Küche, siehe oben.

Drittens: Was mir am besten schmeckt? In Zeiten solchen Nahrungsmittel-Überflusses ist es gar nicht so leicht, einen Guster zu entwickeln. Auf den kommt’s an. Im Moment möchte ich etwas, was meine Oma oft gemacht hat: ein saures Kartoffelgemüse mit einem kleinen Stück Rindfleisch.

Viertens: Ich lebe allein. Nicht ungern.

Fünftens: Ich mag am liebsten die Musik von Anouar Brahem. http://www.anouarbrahem.com/
Auch klassische Musik, um ruhig zu werden und nachts wieder einschlafen zu können.

Sechstens: Meine Lieblingskünstlerin? Es fing in den 70ern an mit Miriam Shapiro, einer amerikanischen pattern art Künstlerin, die mir als erste einen Weg zur Kunst in einer weiblicher Tradition aufzeigte. Germaine Greer schrieb: Der Weibliche Eunuch, ein großartiges Buch. Natürlich kamen dann Frida Kahlo, Paula Modersohn-Becker, Meret Oppenheim, Georgia O’Keefe, Maria Lassnig und Nancy Spiro dazu. Eine jede ein Fest und eine Bestärkung meiner Identität als malende Frau.
Nicht-Frauen unter den Malern, die ich bewundere: Cezanne, Matisse, Chagall.

Siebtens: Meine Lieblingspflanzen: Das wechselt auch mit der Jahreszeit, im Frühjahr liebe ich Sauerampfer von der Wiese (astringiertend fürs Zahnfleisch), ebenso  frischen Meerrettich. – Bäume natürlich, die Linden sind’s, bei denen mir das Herz weit wird, auch die riesigen Pappeln. Zu Hollerbüschen hab ich auch eine starke Beziehung und zu den stark-gelben Schlüsselblumen und Anemonen und ...

Achtens: Katzen sind meine Lieblingstiere. Und Steinböcke und zur Zeit Chamäleons.


Neuntens: Ob ich Sport mache? Nein, nicht wirklich. Ich fahre Fahrrad, inzwischen e-bike, das ist sehr angenehm. Freitags gehe ich zum Yoga.

Zehntens: Ob ich ein Hobby habe? Blöde Frage. Nein, nicht wirklich . Alles, was ich tu, auch das Schreiben, tu ich mit einem professionellen Anspruch. Was es oft grad nicht leichter macht.

Elftens und Schluss: Ja, ich bin mit meinem Leben leidlich zufrieden. Es war bis jetzt ein Auf und Ab und ziemlich viel los, obwohl ich die Bequemlichkeit liebe. Aber so wird es nicht langweilig.

Und wie geht’s euch?

Sonntag, 7. Oktober 2012


Juhu, ein AWARD für mich:














Aufgaben für den Award
- Kopiere den Award und stelle ihn auf deinen Blog
- Erzähle 11 Fakten über dich
- Beantworte die 11 untenstehenden Fragen
- Entwerfe 11 eigene Fragen
-Verleihe den Award an 11 ( oder in manchen Fällen weniger) Lieblingsblogger

11 Fakten über mich:

1. Ich liebe Katzen und zur Zeit Chamäleons. 
2. Ich bin älter als ich mich fühle.
3. Ich war freiberuflich als Grafikerin, Illustratorin und Kinderbuchautorin tätig.
4. Ich muss nun nicht mehr tun für’s Geld.
5. Ich schreibe und male jetzt nach eigenem Gusto.
6. Büchl machen ist mir das Liebste.
7. Und kochen und essen mit FreundInnen.
8. Meinen Großeltern verdanke ich viel!
9. Seit 7 Jahren lebe ich in der Hauptstadt Niederbayerns und kann bairisch sprechen      ohne aufzufallen.
10. Seit neuestem fahre ich ein e-bike, herrlich!
11. Und hoffe, dass ich noch lange lebensfroh und gesund bleibe.

11 Fragen an dich:

1.    Geht’s dir gut?
2.    Was tust du am liebsten?
3.    Was schmeckt dir am besten?
4.    Lebst du allein oder mit anderen?
5.    Welche Musik magst du?
6.    Wer ist deine Lieblings-Künstlerin?
7.    Deine Lieblings-Pflanzen?
8.    Lieblingstiere?
9.    Machst du Sport?
10. Hast du ein Hobby?
11. Bist du mit deinem Leben leidlich zufrieden?

Die Fragen, die ich beantworten werde, sind noch nicht gestellt worden von der Magierin, http://magierin-magischesleben.blogspot.de/, die mir den AWARD zuerkannt hat. Nochmals herzlichen Dank!
Beantworten werde ich sie im nächsten Eintrag.

Verleihen möchte ich den AWARD an:

-       http://www.hofbauer-birding.de/ Sie macht einen ästhetisch sehr beeindruckenden Blog und ihre gefiederten Entdeckungen sind hinreissend!

-       http://ingejahn.blogspot.de/ Die sich selbst so beschreibt: Bloggerin, Wahlmünchnerin, Single, Großmutter, Feministin, Strickerin, Serienjunkie, Trekkie, Flickrista, Reisende, Astrologin, Tarotkünstlerin, uvm. Der AWARD soll für sie auch ein Anreiz sein, weiter zu machen.

-       http://cantharis.net/ Eine kluge, eigenwillige, wissende Heilpraktikerin, Homöopathin, Pflanzenkundige und Astrologin.

-       http://www.astrologos.de/neptunwelten/ Eine Astrologin im Bochumer DAV-Ausbildungszentrum, deren Blog ich gerne lese, weil er so klar ist und freundlich.

Vielleicht fallen mir später noch ein paar mehr gute Blogs ein, dann tarocke ich nach.

Montag, 1. Oktober 2012


Neulich in Regensburg

hab ich zur Jahreslesung des Schriftstellerverbands Ostbayern, bei dem ich Mitglied bin, aus meinem kleinen Buch „Venus und ihre Schwestern“ die Anfangsgeschichte vorgelesen.



Auf die bezieht sich auch Ulrike Schäfer, eine Freundin und selbst eine hervorragende Autorin - http://www.ulrike-schaefer.de/
in ihrer Rezension, die sie für mich geschrieben hat. Hier kommt's:


"Dieses kleine Büchlein von Ingrid Kellner hat’s in sich, nämlich: den wunderbaren Kellner-Sound, den ich an ihren Kindergeschichten so liebe. Hier nun gehts um nicht weniger als den Anfang der Welt und wie alles weiterging, um Venus, Sennerinnen, GöttInnen respektive Teufel sowie die Sterne und, last but not least, die Ahnen, in diesen bairisch-tibetanisch-astrologischen Kurzgeschichten voller Fantasie und in bezauberndem Sound-Mix zwischen Bairisch und Englisch, zwischen Poetik und Slang. Und lehrreich sind sie obendrein: „Pluto hockt im Steinbock, englisch Capricorn, das ist der Ziegenfisch mit dem geschuppten Ringelschwanz, und zwar ausgerechnet auf meinem Aszendenten, zefix!“ Ah, so ist das! All das illustriert in farbensatten Bildern, die den Raum öffnen für die eigene Fantasie. Einer der vielen Lieblingssätze, die einem auf der Reise durch Ingrid Kellners erzählte Welt begegnen, findet sich gleich in der ersten Geschichte, nämlich der über den Anfang der Welt, als alles noch anders und ungebändigt schön war. Dort heißt es über die Himajala-Frauen: „In jungen Jahren ... reiten sie auf wilden Pferden und lassen sich von Himalaja-Piraten fangen und lieben. Und lieben zurück, aber wie!“ Hach, wer will da nicht auch ... Weil aber die Himalaja-Piraten rar geworden sind, empfehle ich: lesen und sich fortträumen lassen auf Kellners fröhlich-magischer Reise durch Zeiten und All."

Ha, wie mich das freut!
Das Büchlein könnt ihr bei Amazon oder libri bestellen.

Anbei stell ich noch einen „Höllenhund“ in den Blog, von dem in der Geschichte „Dem Teufel die Höll putzen“ die Rede ist.

 Das Bild als Aquarell.

Dann mit dem iPad fotografiert und mit dem Malprogramm „brushes“ bearbeitet. Mit brushes malt auch David Hockney :-)



Sonntag, 23. September 2012

Schwammerl, Pilze, gemalt

"Ein Taschenbildbuch der beachtenswertesten Pilze, Flechten, Moose, Farnpflanzen, Gräser und Kräuter des mitteleuropäischen Waldes mit Textteil über denen Bau und Leben von Prof. Dr. Gottfried Amann, Ministerialrat a.D.
Neumann Verlag 1984, 3. Auflage"    So steht's im Innentitel.



































Sind sie nicht toll?
Ich zitiere aus dem Impressum:

"Die 630 farbigen und 150 Schwarz-Weiß-Vorlagen für den Bildteil sowie den Schutzumschlag schuf großzügig Kunsmaler Paul Richter, in der Feinarbeit ausgezeichnet ergänzt durch Kunstmaler Rolf Witschel."
Ich war in meinem früheren Arbeitsleben ebenfalls Illustratorin, deshalb bin ich von diesen Bildern so entzückt und hab sie fotografiert und auf dem iPad mit dem Malprogramm brushes bearbeitet, übermalt und mit einem farbigen Hintergrund versehen. Hier sind zwei davon, die krause Glucke und der Ziegenbart.

Nachtrag zu den Strukturen


das Bild stammt noch vom Haselnuss-Likör-machen.
Ich hab sie abends in der Küche mit einem Hammer aufgeklopft und gehofft, dass die Nachbarn nicht allzu gestört waren. Es hat sich gottseidank niemand beschwert.

Montag, 27. August 2012

Strukturen


Mir ist es heute zum ersten Mal aufgefallen: Es gibt einen Unterschied zwischen denen, die kochen und davon Fotos machen, also den foodies, und denen, die kreativeln, also ihre Skizzen, Zeichnungen, Collagen, Malereien etc. ins Netz stellen. Aber beides geht zusammen:

Hier, diese Nudeln, die ich heut gemacht hab, haben doch eine spannende, abstrakt-lineare Struktur.
 Das ist ein Foto von Ringelblumen-Blütenblättern. Eine farbliche Orgie!


Und hier meine Koriandersamen-Ernte auf einem schwarzen Tablett. Eine Sache der Gewichtung, zufällig natürlich.
Also, seht die Dinge mit den Augen der KöchInnen und der MalerInnen!

Sonntag, 26. August 2012

Ausflug

Gestern bin ich mit dem Zug nach Deggendorf gefahren, das ist von Landshut aus nicht weit, in einer guten Stunde ist man dort. Der Weg vom Bahnhof in die Altstadt zieht sich, deshalb fuhr ich mit dem Taxi. Der Fahrer schwallte mich zu und Analphabeth war er wohl auch, weil er mir keine Quittung ausstellen konnte ... Nun, ich war wegen der Papierausstellung im Städtischen Museum gekommen. Das Gebilde gefiel mir am besten, weil es so unbekümmert und fröhlich ist.

Sehr gut gefiel mir auch dieser Hydrant:


Anschließend fand ich eine schöne bayerische Wirtschaft zum Mittagessen. Das ist der Blick von meinem Platz im Biergarten-Hinterhof aus.

Und das hab ich bestellt: Zweierlei Braten vom Kalb und vom Schwein, dazu geröstete Semmelknödelscheiben. Die waren gut! 

Und ein silbernes Schüsserl mit Bayrisch Kraut, ein säuerliches Weißkraut mit ausgelassenen Speckwürferln.

Ja, das war ein schöner und nahrhafter Ausflug.

Mittwoch, 22. August 2012


Das ist das Keramik-Volk, das ich gestern glasiert hab. Sie kommen bald in den Ofen zum Brennen, und ich bin jetzt schon neugierig, wie sie wieder heraus kommen. Glänzend und matt. 
Es sind Figuren aus Fantasie und Mythologie. Im Hintergrund der Typ mit den Hörnern erinnert mich an einen Ägypter mit Stiermaske, seine Haut ist nicht weiß, sondern dunkelblau mit Glasur, das Kleid schwarz mit weißen Ritzungen, wenn's klappt. Im Vordergrund diese Meerfrau mit langem Fischschwanz und zwei Hunden am Vorderleib, bzw. Schildkrötenköpfen. Daneben die Krabbenkröte. Sie wird sehr farbig werden. 

Sonntag, 19. August 2012

Und weil's so schön ist, gleich noch ein Bild:
ein Frosch mit Mohnblumen-Motte.


Ein neues Spielzeug

ist auf meinem iPad gelandet: das app paper 53. 
Ich hab's gleich ausprobiert, es sind die ersten Skizzen.

Das Schöne ist der unschuldige Anfang, man hat noch keine Manierismen drauf.

Das ist der Jäger aus Kurpfalz mit einer verhaltenen Sonne und einem Wandervogel. 
Und zum Schluss die Schöne Frau im Biergarten, die schwer gelangweilt ist. Und leicht verschwommen.





Sonntag, 12. August 2012


Wie Prinzessin Isa Königin wird

3. und letzte Folge

Isa blieb auf dem Boden zurück und sprach zu sich selbst: Sei nicht traurig, Isa, denn die beiden passen viel besser zusammen. Was soll der junge Gärtner auch mit einem Plumpsack wie mir anfangen. Jetzt ist er glücklich mit der schönen Bella Basilea. Aber er war nicht glücklich. Der junge Gärtner verdorrte fast wie ein Baum ohne Wasser. Er wurde grau und alt. Als die Zauberin von ihm genug hatte, warf ihn aus dem Nest. Da lag er nun wie tot und atmete kaum. Er dauerte Isa so sehr. In ihrer Not erinnerte sie sich an die Kröte. Hilf mir!, rief sie. Hilf, alte Kröte, damit der Gärtner wieder gesund wird.
Da quarrt es laut und Isa hört die Stimme der Kröte rufen: So soll es sein, der Gärtner soll wieder jung, schön und käftig werden. Und du selbst bist nun eine Königin.
Da wurde der Gärtner wieder jung und schön und Isa ebenso. Ihr graues, hartes Kleid wurde leicht und weich und die Fäden tanzten und flirrten froh. Der Gärtner setzte sich auf und strich Isa übers Haar. Dabei fand er den Strohhalm und zog ihn heraus. Jetzt war Isa wieder klug und mit sich zufrieden. So ist es also, wenn man Königin geworden ist, sagte sie.

Bella Basilea aber war keine Königin mehr. Sie saß in der Esche am Rand ihres Nests und schrie wie eine Elster. Dann dann fiel sie herunter wie ein welkes Eschenblatt, und der Wind trieb sie weit fort.
Isa und der Gärtner aber nahmen sich bei der Hand und wanderten zurück zum Schloss. Sie zogen ins Gärtnerhaus und wurden ein glückliches Paar. Sie bekamen viel Kindern, die wie junge Bäume, Blumen und Gemüse heranwuchsen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.